Skitourenwochenende im Verwall

 

Am Freitag 23.2. fuhr eine Skitourengruppe nach Galtür um in den Winterraum der Heilbronner Hütte im Verwall zu gehen und dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen.

Die Mühen des langen Aufstiegs wurden an der Hütte belohnt mit strahlendem Sonnenschein, einer herrlichen Fernsicht und sehr guten Schnee.

Nach dem ersten Beheizen des Winterraums konnten noch die ersten unverspurten Hänge genossen werden.

Am Samstag zauberten die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein die ersten und einzigen Spuren des Tages in mehrere Tiefschneehänge. Die Freude daran zeigte sich bei allen Teilnehmern mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht.

Am Sonntagmorgen war`s leider neblig, so dass die Gruppe direkt den Heimweg anzutreten musste.
Trotzdem waren sich alle einig, es war ein unvergessliches Wochenende mit super schönen Eindrücken die wir alle nicht so schnell vergessen werden.

 

RR

 

 

Geführte Skitour auf den Großen Daumen

Am Sonntag, den 18.02.2018 ging es auf Skitour ins Allgäu.

Nachdem der erste Termin wg. einer ungünstigen Lawinensituation an die Bleispitz verlegt wurde fuhren wir motiviert in das nebelige Hinterstein.

Mit dem Bus ging es 8 km zum Giebelhaus.

Von dort aus zieht sich die Tour über schönes, kupiertes Gelände. Vorbei an wunderschönen Bergahörnern schlängelt sich die Tour über eine Steilstufe hinauf um vor dem Gipfel in ein wunderbares Skigelände überzugehen.

Wenn wir nur 10m weit gesehen hätten wäre es ein toller Tag mit super Schneeverhältnissen (vorallem im oberen Bereich) geworden. Die Sicht betrug gefühlte 10 cm. Da war die Abfahrt ein weißer Traum in weißem Hochnebel.

Nach 3.5 Std waren wir trotzdem glücklich wieder zurück am Giebelhaus. Gestärkt mit Suppe und anderen Flüssigkeiten ging es mit dem Bus und einem sehr unterhaltsamen Busfahrer wieder zurück nach Hinterstein.

Die Tour ist nicht mehr ganz so einsam wie im Führer beschrieben aber immer einen Ausflug wert.

HE

Skitour mit Spitzkehrentraining in Biberwier

Skitour aufs Hörnle

Am 09.02.2018 trafen sich drei motivierte Vereinsmitglieder mit der Tourleiterin Sofie Bergfeld an der Talstation der Hörnlebahn.

Die vierte angemeldete Teilnehmerin musste leider wegen einer ungebetenen Viruserkrankung zuhause bleiben. Dafür hatte sich die Mama von Sofie kurzfristig unserem kleinen Trupp angeschlossen.

 

Ganz entsprechend der angekündigten Inhalte der Tour bekamen wir schon vor dem Aufstieg noch ein paar hilfreiche Tipps zur Ausrüstung. Während des Aufstiegs zeigte uns Sofie die ideale Führung der aufgefellten Ski in unterschiedlichem Gelände.

 

Wir übten, wie man eine kräfteschonende Spur anlegt, und zu guter Letzt, Spitzkehren in steilem Gelände. Eine wahre Herausforderung. Zur Belohnung für unsere Anstrengungen erwartete uns doch tatsächlich strahlend blauer Himmel und Sonnenschein auf dem „Gipfel“.

Nach einer gemütlichen Einkehr gings dann beim Einbruch der Dämmerung wieder ins Tal. Hier kamen teilweise auch noch Stirnlampen zum Einsatz.

 

Sofie hat uns abschließend noch motiviert, unsere erlernten Kenntnisse jetzt bei vielen kleineren Touren anzuwenden, um uns dann mit der gesammelten Erfahrung und gestapelten Kondition an größere Herausforderungen zu wagen. Vielen Dank liebe Sofie.

TN

Skitourentraining mit Caspar Güntsch im Lechtal

Vom 02.02.-04.02.2018 fand wieder unser Skitourentraining mit

Bergführer Caspar Güntsch statt.

Top Verhältnisse und ein gutes Wetter gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

Durch Gleitschneebretter, die wie bestellt mit sicherem Abstand abgingen, einem Rettungshubschrauber der bei der LVS-Suche vorbeischaute (nicht bestellt, aber sehr eindrucksvoll) konnte alles Erlernte auf perfekte Art und Weise gleich angewendet werden.

Wieder einmal zeigte Caspar ein Händchen für die perfekte Tourenplanung - Powderhänge, unzerfahren: Garantiert.

Herzlichen Dank für die tollen, lehrreichen Tage!

HE

Geführte Skitour auf die Bleispitz

Am 27.01.2018 ging es mit einer topmotivierten und abenteuerlustigen Truppe auf die Bleispitz.

Bei tollem Wetter und Bedingungen, die schlechter aber auch sehr viel besser sein konnten ging es auf traumhaften Spitzkehrengelände durch dichten Wald, über windgepresste Westhänge und wunderbare Graslandschaften. Im Gipfelbereich hatten wir aufgefirnte Südhänge die tatsächlich einige schöne Schwünge zugelassen haben. Nachdem wir dunkle, steile Nordhänge auf der Suche nach dem Pulver gequert hatten ging es wieder durch den schon vom Anfang bekannten dichten Wald durch enge Schneisen hinab zum Parkplatz.

Vielen Dank an alle Teilnehmer - Ihr wart spitze! HE

Erfolgreiches Lawinensuchtraining

Nach einem lehrreichen Theorieabend in unserer Geschäftsstelle ging es am 16.12.2017 hinaus in den Schnee. Mit fast ungewohnten Schneeverhältnissen (es lag nämlich schon einer) konnten wir dieses Jahr auch den Praxisteil in den schönen Ammergauer Alpen umsetzen.

Von der Einfach- zur Mehrfachverschüttetensuche, dem richtigen Schaufeln und Graben bis zur Sondenbar (dort wurde leider kein Glühwein ausgeschenkt) kamen die Teilnehmer trotz Minusgraden teilweise ins Schwitzen.

Das allgemeine Fazit am Schluss hies auch dieses Mal wieder : Üben, üben, üben.

Nur durch stetiges Wiederholen und trainieren besteht die Möglichkeit, auch im Notfall schnell und strukturiert zu handeln und so auch Menschenleben zu retten.

Wir empfehlen jedem Tourengeher das LVS-Training aktiv zum Saisonstart zu wiederholen.

HE

 

LVS-Trockenübung mit Rainer Riedl

 

An einem Samstag Nachmittag im November versammelten sich sechs Vereinsmitglieder bei Regen am Ammerseegymnasium um etwas über LVS (Lawinen-Verschütteten-Suche)-Geräte zu erfahren, sie auszutesten und damit zu üben.

 

Dank unseres Vorstandes Stefan Gehrmann durften wir die Turnhalle benutzen, und so konnte die gesamte Theorie und die ersten Suchübungen im Trockenen und Warmen durchgeführt werden.

 

Dort gab es schon einige „Aha Effekte“ z.B. wenn jemand mit dem Handy neben einem steht und das W-Lan an ist, wie stark das LVS Gerät beeinflußt wird.

 

 

 

Die „Praxis“ wurde dann im Freien geübt. Dazu waren in der Sprunggrube (Einfachverschüttung) und im Beachvolleyballfeld (Mehrfachverschüttung) LVS-Geräte vergraben.

 

Diese Geräte mussten mittels Grob- und Feinsuche lokalisiert und mit einer Lawinensonde auch exakt aufgespürt werden.

 

 

 

Nach mehrmaligen Suchen wurden die vergrabenen Geräte immer schneller gefunden.

 

Es hat viel Spass gemacht, gemeinsam die LVS Suche im Sand zu machen.

 

 

 

Den Teilnehmern wurde bewußt, das es eine gewisse Übung und konsequentes Arbeiten braucht um sicher mit den Geräten umzugehen, besonders was die Mehrfach Verschüttung angeht.

 

Alle waren sich einig, das diese LVS-Suche auch im Schnee vor der Skitourensaison nochmals geübt werden muß.

RR

 

Skitourentraining 2 in den Lechtaler Alpen

 

Die Gruppe mit acht Teilnehmern und Bergführer Caspar Güntsch startete am Freitagabend mit einem zünftigen Abendessen in Stanzach. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, legte Caspar gleich mit der Besprechung der aktuellen Schneelage los. Im Quartier in Vorderhornbach machten wir uns mithilfe des aktuellen Lawinenlageberichtes und der Snowcard an die Planung der Tour für den nächsten Tag. Es waren starke Schneefälle mit Windverfrachtungen angesagt, lawinenmäßig also keine optimalen Bedingungen. Wir stellten fest, dass es auf der geplanten Tour zum Galtjoch einen kritische Querung gibt, wo wir die Lage Vorort noch einmal beurteilen müssen.

 

 

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstagmorgen, mussten wir erstmal unsere Autos finden und sie dann ausbuddeln. In der Nacht hatte es etwa 75 cm geschneit, und der Schneefall nahm kein Ende! Unsere Tour startete in Rinnen. Durch den tief verschneiten Wald ging es gemächlich bergauf. Caspar wies uns beim Aufstieg immer wieder auf Möglichkeiten hin, das Wettergeschehen der letzten Tag und damit den Schneedeckenaufbau im Gelände zu beurteilen und er zeigte uns, wie man die Hangsteilheit mithilfe der Skistöcke feststellt.

 

An einem offenen Hang legten wir eine kleine Pause ein, um die VS-Suche zu üben, dabei durften wir uns bei starkem Schneefall durch knietiefen Schnee kämpfen.

 

Weiter ging es durch den Wald, bis zur Ehrenbichler Alm, dies war der Punkt, kurz vor dem kritischen Hang, an dem wir die Lage noch einmal beurteilen wollten.

 

Caspar machte einen kurzen „Gefühlscheck“ wer der Meinung sei, dass wir weitergehen bzw. die Tour aus Sicherheitsgründen hier beenden sollten. Die Gruppe war sich hierbei nicht ganz einig. Nach einer kurzen Besprechung, beschlossen wir, es gut sein zu lassen und in die Hütte einzukehren. Caspar machte uns noch einmal deutlich, wie wichtig solche Entscheidungen sind, und dass sie meist bei privaten Touren nicht besprochen werden was aber absolut notwendig ist.

 

Glücklicherweise hatte die Hütte auf, und wir ließen es uns bei Tiroler Gröstl und Kaiserschmarrn gut gehen.

 

Obwohl die Abfahrt durch den Wald ging, wurde sie durch den frischen Pulverschnee zum Vergnügen.

 

Weniger vergnüglich wurde die Rückfahrt nach Vorderhornbach, da leider die Straße wegen Lawinengefahr gesperrt war und wir einen riesengroßen Umweg bei schneeglatten Straßen und teilweise Tempo 30 fahren mussten. So brauchten wir zwei bzw. ein Auto sogar drei Stunden bis wir wieder in unserer Pension waren.

 

Nichtsdestotrotz gönnte uns unser Leiter am Abend noch eine ausgiebige Theorieeinheit mit vielen Fotos von fernausgelösten Lawinen und Schneebrettern.

 

 

 

Am Sonntag hörte es auf zu schneien, aber durch die gesperrte Straße waren wir von den interessanteren Touren, die bei dieser Lawinensituation infrage kommen, abgeschnitten. Mittlerweile war über 1800 m Lawinenwarnstufe 4! Darum beschlossen wir eine sichere Alternativtour zur Bernhards Eck Hütte zu machen. Nach einer kurzen Anfahrt ging es über einen kleine Piste in den Wald und in langgezogenen Kehren nach oben. Mittlerweile war sogar die Sonne herausgekommen und Caspar zeiget uns die Ortung von Mehrfachverschüttungen und erklärte die verschiedenen Funktionsweisen von unterschiedlichen VS-Geräten und wies dabei auch auf ihre Stärken und Schwächen hin.

 

Auf der Hütte angekommen gab es wieder leckeres Tiroler Essen.

 

Die Abfahrt ging wieder durch den frischen Tiefschnee durch waldreiches Gelände. Am Parkplatz hieß es nun Abschiednehmen und wir machten uns auf den Heimweg.

 

Dieses schnee- und lehrreiche Wochenende wird uns sicher lange in Erinnerung bleiben. Vielen Dank Caspar!

 

Magdalena Graml

...und plötzlich war Winter! LVS Training 1+2

Vom 06.01.-08.01. sowie 13.01.-15.01.2017 fanden zwei sehr erfolgreiche Skitourentrainings mit unserem Bergführer Caspar Güntsch statt.

Der erste Kurs wurde auf der Heidelberger Hütte (Silvretta) unter äußerst spannenden Schnee- und Windverhältnissen abgehalten.

Der zweite Kurs in den Lechtaler Alpen (Hinterhornbach)

Neben der umfassenden Theorie gab es das LVS-Training mit spannenden Erkenntnissen über die Reichweite der LVS-Geräte, Analyse und Bewertung von Hängen sowie spannende Orientieren bei Schneefall und Nebel.

Vielen Dank an Caspar Güntsch für die tolle Kursatmosphäre!



Lawinentraining im Brennergebiet vom 17.01.-20.01.2014

 

Vom 17.-20.1.13 hatte die Sektion ein LVS-Training angeboten. Dieses Kursangebot für einen fortgeschrittenen Lawinenkurs war rasch ausgebucht.
Durchgeführt wurde der Kurs durch Casper Güntsch aus Dettenhofen,
einen Bergführer in unserer Sektion.
Wegen der aktuellen Schneelage fuhr die gesamte Gruppe über den Brenner nach Südtirol.
Auf der Südseite der Alpen ist zu diesem Zeitpunkt tatsächlich der Winter mit gute Schneeverhältnissen zu finden.
Das Basislager wurde in der Nähe von Sterzing im Pfitschtal in einem angenehmen Gasthof mit freundlichen Besitzern und sehr gutem Essen aufgeschlagen.

Durch die aktuelle Schneelage für das gesamt Südtirol ergaben sich gute Bedingungen für einen Lawinenkurs.

Da der Schwerpunkt dieses Fortgeschrittenen-Kurses auf der Praxis im Gelände lag wurden an den Kurstagen insgesamt vier Skitouren im Gebiet Radschings- und Pfitschtal sowie in der Brennerregion durchgeführt.

Die Aufstiege und Abfahrten bei den Skitouren waren dann durchsetzt mit Pausen für das Graben von Schneeprofilen; die Schneebeurteilung und der Risikoeinschätzung daraus; einer Geländebeurteilung und das Erkennen von Warnsignalen und Gefahrenstellen, sowie das Beurteilen vorhergegangene und bestehende Wettereinflüsse bis hin zur eigenverantwortlichen Entscheidungen über die Aufstiegs- und Abfahrtsvarianten für die Gruppe.
Für die Abfahrten bei den Touren fand die Gruppe immer unberührte Hänge so daß auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist.

Die Aufstiege und Abfahrten wurden von einigen Teilnehmern auch dazu genutzt Ausschau nach den südtiroler Worschen zu halten. Diese sehr seltene Tiergattung schein jedoch einen intensiven Winterschlaf zu halten. So konnte ausschließlich ein verschneiter Eingang in einem Bau der Tiere gesichtet werden.

Die notwendige Theorie zu dem Thema wurde jeden Abend im Gasthof von Casper vermittelt. Schwerpunkte der Theorie waren Gefahrenmuster für Lawinen und Wetterkunde.  Durch dieses neu gewonnene Rüstzeug sind die acht zumeist erfahrenen Teilnehmer nun in der Lage ihr bisheriges Bauchgefühl mit mehr Fachwissen zu untermauern sowie den Lawinenlagebericht noch besser und präziser zu interpretieren und auf die örtlichen Gegebenheiten zu projizieren.

Der Dank der Teilnehmer geht an Casper Güntsch für seine umsichtige, abwechslungs- und sehr lehrreiche Kursgestaltung und Kursleitung.

 

Skitour im Tannheimer Tal am Faschingssonntag, 2.März 2014

 

Eine Skitour mit Martin Schilling 

 

 

Am Sonntagmorgen starteten in Dießen 5 Frauen und 4 Männer zu einer Skitour ins Tannheimer Tal. Im Allgäu empfingen uns 3 cm Neuschnee. Die Nordhänge leuchteten in reinem Weiss und die Südhänge waren angezuckert. Unser Ziel war der Schnurschrofen. Ab dem Parkplatz Tannheim, im Ortsteil Wiesle folgten wir dem Älpelebach, zuerst entlang einer Langlaufloipe, dann einem Fahrweg, später dem Sommerweg in Richtung Gaißhorn und Zirleseck. Nach eineinhalb Stunden durch Fichtenhochwald erreichten wir das „Älpele“ mit einem Gipfelkreuz und einer richtigen Sommeralm mit großem Stallgebäude und erfreulicherweise einer Bank zum Verarzten der ersten Blase.

 

Ab hier weitete sich das Gelände zu freien Wiesen auf. Der Himmel war bedeckt, ohne Niederschlag, im offenen Gelände oben zog der Nebel herunter. Viele Spuren wiesen den Weg. Fichten und Latschen und später nur noch große Felsen zeigten sich im Nebel. Die Hänge wurden steiler. Unser Ziel, der Schnurschrofen war im Nebel nicht zu erkennen, auch keine Spuren. So glitten wir weiter Richtung Gaißhorn. Wir meisterten eine steile Querung, wo uns der Nebel den Blick in den in den Abgrund verwehrte. Mit einigen Spitzkehren ging es zum Schluss steil bergauf. Ein Rücken unterhalb des Gaißhorngrates wurde nach ca. 900 Höhenmeter und knappen 3 Stunden Aufstieg unser Gipfel.

 

Bei der Abfahrt im Nebel zeigte Martin Schilling sicher den Weg. Teilweise über Hänge, teils über den Fahrweg. Der Schnee war leicht und locker, traumhaft zum Fahren. Bei der Heimfahrt zeigte sich sogar die Sonne. Ein wunderschöner Sonntag.

                                                                                         Bericht K.W.