Kindergruppe

 

Ansprechpartnerin: Steffi Feistl, Mail: steffi.feistl@gmx.de

 

Vergangene Touren der Kindergruppe Berggeister

 

Schatzsuche und Seilkonstruktionen am Schatzberg

 

Ausgestattet mit einer alten Schatzkarte haben wir uns am 28.03.2015 mit sechs Kindern auf Schatzsuche am Schatzberg begeben. Voller Motivation ging es am Wanderparkplatz vom Schatzberg los und dann entlang vom Waldlehrpfad hoch zum Gipfel, denn laut der Schatzkarte befindet sich der Schatz in Gipfelnähe. Am Gipfel angelangt ging es sofort los mit der Suche und es dauerte nicht lange, bis die richtige Höhle gefunden und der Schatz, aus Gummibären und Schokoladenosterhasen, geborgen war. Nach einer kurzen Pause wurden noch einmal ausgiebig die Höhlen erforscht, damit wir beruhigt weiter gehen konnten, da wir uns nun sicher sein konnten, dass dort oben kein Schatz mehr vorzufinden war.

Unser nächstes Ziel war ein Stück unterhalb von der Kapelle, wo ich am Tag zuvor mit der Unterstützung meiner Eltern und meiner Freundin fünf verschiedene Seilkonstruktionen aufgebaut habe. Um überhaupt den steilen Hang hinunter zu den aufgebauten Seilen zu kommen, mussten alle erst einmal an einem Seil herunterrutschen. Unten angekommen wurde gleich einmal getestet, wie gut alle es noch schafften einen Klettergurt anzuziehen. Nachdem alle mit einem Gurt versorgt waren ging es sofort hoch zur Seilrutsche. Nach längerer Zeit ist die Seilrutsche dann doch langweilig geworden und das ewige aufsteigen zum Start wohl zu anstrengend, sodass sich die Gruppe auf die verschiedenen Konstruktionen verteilt hat. Neben der Seilrutsche gab es auch noch zwei gespannte Spinnennetze, eine Baumschaukel und eine Slackline.

 

 

Bachwanderung am Michelbach in Raisting

 

Mit zwei Kindern der Gruppe war der Treffpunkt schon am Wanderparkplatz vom Schatzberg, da wir mit den Rädern zum Treffpunkt fahren wollten. Nach einiger Verspätung ging es dann auch endlich los in Richtung Raisting über die Ertlmühle. Gegenüber von der Kirche in Raisting sind wir dann auf drei weitere Berggeister getroffen, mit denen es dann auch mit den Rädern aus Raisting raus bis zum geplanten Einstiegspunkt am Michelbach ging. Am Bach angekommen ging es gleich mit einem Tunneleinstieg los und oftmals hätten wir fast eine Motorsäge gebraucht, da der Weg sehr zugewachsen war. ;) Einige Stellen im Bach waren zu tief zum durchlaufen für die Kinder und somit habe ich oftmals den Packesel gespielt und Kinder plus Gepäck auf die andere Seite zu bringen. Dabei entstand einmal auch ein eleganter Bauchplatscher in den Bach hinein, da die Erde schon so aufgewühlt war vom vielen Hin-und Herlaufen, dass ich einen Ast im Wasser übersehen hatte. Allerdings nahm mir dies die

Antonia zum Glück nicht übel, da ich sie vor mir getragen hatte und sie somit auch patschnass geworden war. Nachdem sie ihre Ersatzkleidung angezogen hatte und wir einen Baum mit der nassen Kleidung zum Trocknen schmückten ging es wieder weiter. Allerdings nur noch ein kurzes Stück, da wir schon sehr weit gelaufen waren und auch noch alles zurück mussten. Beim Rückweg hat es dann sogar kurz geregnet, aber über dem Bach war so viel Gestrüpp, dass wir dies eigentlich gar nicht so wirklich bemerkt haben. Erst als wir wieder am Startpunkt waren, hat es uns fast weggeweht, da auf einmal ein sehr starker Wind wehte. Uns blieb noch etwas Zeit, bis alle wieder abgeholt wurden und somit entstand dann noch auf der Wiese eine kleine Grasschlacht, bei der sich die Kinder in einem Punkt alle einig waren: Das gesamte Gras was zu finden war auf den Jugendleiter zu werfen. Zu meinem Vorteil war nur der Wind und somit ist immer nur ein Teil vom Gras auf mir gelandet.

 

 

Dießener Hütte

 

Am 03.10.2015 ging es wieder einmal mit viel Verspätung los in Richtung Dießener Hütte. Auch entstand gleich in der Birkenallee schon die zweite Verspätung, da ein auf das Autodach gelegte Handy runtergesegelt ist. Somit sind wir noch einmal umgedreht und haben es wieder geholt. Gegen Mittag rum, haben wir dann doch noch endlich den Parkplatz erreicht und es konnte hoch zur Hütte gehen. Da die Forststraße eher langweilig zum hochlaufen ist, sind wir runter zum Bach gegangen und mussten diesen erst einmal überqueren. Nachdem diese Hürde geschafft war und alle bis auf mir trocken auf der anderen Seite waren, ging es im Wald weiter hoch bis zur Hütte. Überraschender Weise waren in der Hütte schon zwei Leute, jedoch sollte uns das nicht weiter stören. Es war sogar eher von Vorteil, da in der Stube schon der Herd an war und wir somit weniger Arbeit hatten. Nach einer kurzen Brotzeit bei herrlichem Sonnenschein durften alle einen Klettergurt anziehen und sich in die, vom Moritz und mir, aufgebaute Baumschaukel hängen, jedoch wurde diese schnell langweilig und eine neue Aktion musste her. Es entstand der Versuch mit zwei Bandschlingen am Baum hochzusteigen, jedoch scheiterte dieser, weil die Baumrinde nicht glatt genug war. Deswegen haben wir uns aufgemacht und wollten einen Baum mit glatter Rinde finden. Nach einiger Zeit wurden wir auch fündig, aber der Ast über den das Seil zum Sichern kommen sollte war zu weit oben. Etwas enttäuscht ging es dann wieder zurück zur Hütte und ich habe beschlossen ein Seil in einen Baum mit vielen Ästen zu hängen, damit die Kinder dort hochklettern können. Die Begeisterung hielt sich am Anfang in Grenzen, weil dies ja angeblich langweilig sei. Doch nachdem jeder einmal oben war wollten alle immer noch einmal und noch einmal. Kurz vor dem Abendessen habe ich dann noch ein LVS-Gerät versteckt, welches dann alle zusammen mit einem anderen Gerät suchen sollten und mit etwas Unterstützung wurde es dann erfolgreich gefunden. Während dem kochen gab es dann draußen auf der Terrasse ein interessantes Schachduell, dass einzige Problem dabei war nur, dass die gegnerische Seite keine Ahnung vom Schach hatte, was jedoch denn Spielspaß nicht beeinflusst hat. Gestärkt, von Nudeln mit Tomatensoße, ging es nach dem Abspülen wieder raus und im schon fast dunklen Gelände entstand dann noch ein Versteckspiel mit einer kleinen Gespenstergeschichte verbunden. Als es dann komplett Dunkel war, ging es mit Lampen los zu einer kleinen Nachtwanderung. Wir sind runter zur Reschbergwiese gegangen, haben diese einmal umrundet und sind anschließend wieder zur Hütte zurück. Da es noch nicht allzu spät war und noch keiner trotz vieler Aktionen müde war, haben wir zusammen noch das Spiel Hüttendepp gespielt, so lange bis alle Gummibären, die man bei dem Spiel braucht, aufgegessen waren.

 

Am nächsten Tag hieß es dann nur noch aufstehen, frühstücken, zusammenpacken, aufräumen und abspülen. Damit die Kindergruppe im Hüttenbuch mit einem Namen drin stehen sollte, musste schnell noch einer her und es kam der Vorschlag vom Aufstieg wieder auf und somit sind wir die Berggeister geworden. Nachdem das Namensproblem gelöst war und der Regen dann zum Glück doch noch aufgehört hatte ging es über die Forststraße wieder zurück zum Auto und nach Hause.